Frau V. hatte Peau erst seit kurzer Zeit. Das Handling erwies sich schwieriger als beim Kauf angenommen, während frühere Unfälle ihre körperliche Unsicherheit verstärkten. Die Aufstellung sollte zunächst klären, ob zwischen ihr und Peau überhaupt eine tragfähige Bindung bestand.
Das Bild war überraschend eindeutig: Peau zeigte sich seiner Besitzerin tief verbunden, vertrauensvoll und respektvoll. Schwierigkeiten entstanden dort, wo er ihre Unsicherheit nicht einordnen konnte. Verhalten wie das Losreißen erschien damit nicht als Ausdruck mangelnder Bindung, sondern als Reaktion auf fehlende Sicherheit in der Situation.
In mehreren Aufstellungen erprobte Frau V., wie Atmung, Körperhaltung und innere Ausrichtung ihre Präsenz veränderten. Peau reagierte dabei auf feinste Nuancen. So konnten Situationen zunächst im geschützten Rahmen durchgespielt und neue Erfahrungen anschließend in den Alltag übertragen werden.
Die Veränderung: Frau V. gewann Vertrauen in den eigenen Körper und erlebte mehr körperliche Stabilität. Gleichzeitig wurde die Beziehung zu Peau durch das gemeinsame Lernen intensiver.